Parkstadt Mülheim... aber richtig!

Für eine zukunftsweisende Bebauung des ehemaligen Tengelmann-Geländes

WAZ: Und doch keine Hochhäuser? Überraschende Wende in der Mülheimer Parkstadt

 

Und wegen der Bezahlschranke, hier die Zusammenfassung (mit KI-Unterstützung):

Bei der Entwicklung der Mülheimer Parkstadt auf dem ehemaligen Tengelmann-Areal zeichnet sich eine überraschende Wende ab. Entgegen der ursprünglichen Pläne für bis zu 15-geschossige Gebäude kündigte Planungsdezernent Felix Blasch an, dass es wohl keine Hochhäuser im Quartier geben wird. Die Bebauung dürfte sich stattdessen auf maximal acht Geschosse beschränken, womit die Gebäude laut Bauordnung formal nicht als Hochhäuser gelten. Grund für diese Schrumpfkur ist nicht nur der Widerstand der Bürger, sondern auch die Demografie: Statt des einst prognostizierten Wachstums rechnet die Stadt Mülheim bis 2045 nun mit sinkenden Einwohnerzahlen und einem deutlich geringeren Wohnungsbedarf.

Preise für solvente Kundschaft: Die Gutachter kalkulieren nun nur noch mit 4.800 benötigten Wohneinheiten, von denen der Großteil über Nachverdichtung im Bestand abgedeckt werden kann. Für das neue Quartier selbst bleibt damit ausreichend Spielraum. Trotz der reduzierten Dimensionen wird auf zahlungskräftige Klientel gesetzt: Vorgesehen sind Eigentumswohnungen zu Quadratmeterpreisen zwischen 4.500 und 6.000 Euro sowie Mieten bis maximal 16 Euro pro Quadratmeter. Bis zu einem Viertel der künftigen Bewohner soll aus den umliegenden Nachbarstädten angelockt werden.

Verkehrskollaps soll verhindert werden: Ein heikler Punkt bleibt die Verkehrsanbindung, da Gutachter an elf Knotenpunkten teils drastische Verschlechterungen bis hin zum Kollaps prognostizieren. Um das befürchtete Chaos ohne unerwünschte Ampeln im Wohngebiet abzuwenden, soll nun ein älterer Bebauungsplan reaktiviert werden: Eine Verlängerung der Liebigstraße samt Anbindung an die Duisburger Straße soll die Hauptlast des Zusatzverkehrs abfangen. Ergänzend ist eine neue Nord-Süd-Planstraße zwischen Wissollstraße und Veilchenweg vorgesehen, um das Viertel zu erschließen und bestehende Anwohnerstraßen zu entlasten.

WAZ: Mülheims Parkstadt-Dialog auf der Zielgeraden: Jetzt werden die Gutachten veröffentlicht

 

Wegen der Paywall hier eine KI generierte Zusammenfassung

Die Bürgerbeteiligung zum Großprojekt „Parkstadt“ auf dem ehemaligen Tengelmann-Gelände biegt auf die Zielgerade ein. Für Montag, den 28. September, lädt die Stadtverwaltung nach monatelangen, nicht-öffentlichen Runden zu einem dreistündigen Informationsabend in das Gymnasium Broich ein. Externe Experten und Verwaltungsvertreter präsentieren dort die mit Spannung erwarteten Gutachten zu Reizthemen wie Verkehr, Lärm und Wohnraumbedarf, bevor das Material tags darauf online gestellt wird.

Sehr zur Freude des Investors Soravia, aber zum Ärger der Bürgerinitiative „Parkstadt Mülheim… aber richtig!“, die die Unterlagen lieber schon vor dem Termin studiert hätte, um fundiert nachhaken zu können. Das Netzwerk moniert weiterhin eine mutmaßlich überdimensionierte Maximalbebauung sowie handfeste Verkehrsrisiken und fordert stattdessen eine etappenweise Vergabe des Baurechts. Zudem wirft die Initiative Oberbürgermeister Marc Buchholz Wortbruch vor, da angrenzende Bauflächen nicht in eine ganzheitliche Gesamtplanung eingebunden wurden.

Zwischen den verhärteten Fronten von Bürgervertretern und Investor ist nun die Mülheimer Politik am Zug, um endlich die Richtung für das Brachgelände vorzugeben. Die Koalition aus CDU und SPD will sich zeitnah nach dem Bürgerabend positionieren. Dass man dabei durchaus Druckmittel im Ärmel hat, zeigt ein parlamentarischer Vorstoß zur möglichen Einführung einer Grundsteuer C – ein kaum verhohlener Warnschuss für bauunwillige Grundstückseigentümer.

Pressemitteilung: Netzwerk beantragt Fachaufsichtsprüfung zur Bauplanung

Der Ausschuss für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung der Stadt Mülheim an der Ruhr hat in seiner Sitzung vom 30. April 2026 mehrheitlich die Verwaltung ermächtigt, das ehemalige Bahngelände an der Wissollstraße/Liebigstraße als Innenbereich gemäß §34 BauGB einzustufen und mit Blick auf eine Bauvoranfrage entsprechende Genehmigungen vorzubereiten.

Das Netzwerk „Parkstadt Mülheim… aber richtig!“ hält dies für einen Fehler, weil aus seiner Sicht eine Reihe von Faktoren außer Acht gelassen wurden, die sowohl für die Stadtteile Speldorf und Broich als auch für eine weitere geplante Neubebauung auf dem ehemaligen Tengelmann-Gelände schwerwiegende Konsequenzen haben könnten. Weiterlesen

Einladung Infoabend Parkstadt 19.05.26

Die Stadt Mülheim an der Ruhr lädt die Bürgerinnen und Bürger am 19. Mai 2026 um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über das Neubauprojekt „Parkstadt Mülheim“ in die Aula des Städtischen Gymnasiums Broich, Ritterstraße 21, ein – siehe Anlage.

Man hat uns gebeten, diese Einladung weiterzugeben und breit zu streuen.

Diesem Wunsch folgen wir gerne, weil es außerordentlich wichtig ist, dass sich möglichst viele Menschen mit diesen Neubauprojekt beschäftigen und seine weitreichenden Konsequenzen bewusst machen.

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Netzwerker beim Klimaregler-Festival

Auch in diesem Jahr war das Netzwerk „Parkstadt Mülheim… aber richtig!“ aktivvertreten auf dem Klimaregler-Festival in der Freilichtbühne Mülheim. Es war nur ein kleiner Stand, den wir haben aufbauen können, aber trotzdem haben sich immer wieder Gäste zum Gespräch eingefunden, um sich über die geplanten Neubauten zwischen den Stadtteilen Speldorf und Broich zu informieren. Die sogenannte „Parkstadt“ ist ein Thema, das viele Menschen interessiert!
Anke Schniewind, Reiner Geßwein, Ralf Harsveldt, Volker van Emmerich und Joachim Mahrholdt standen für Gespräche rund um das Thema „Parkstadt“ zur Verfügung. Auf ihrem Rundgang besuchten uns auch Politikerinnen und Politiker der SPD: Alexandra Hanf (Ehrenamtliche Bürgermeisterin), Nadia Khalaf, (Stadtverordnete) und Rodion Bakum MdL.

 

Aktuelle Pressemitteilung: Netzwerk „Parkstadt Mülheim… aber richtig!“ initiiert Karte für Wohn- und Nutzflächen-Potenzial

In Mülheim fehlt es für fast alle Mietergruppen an bezahlbarem Wohnraum. Damit unterscheidet sich unsere Stadt an der Ruhr nicht von anderen Kommunen. Viele von diesen verfügen jedoch über Datengrundlagen, welche Auskunft geben über vorhandene Nutzungspotentiale und insofern politische und wirtschaftliche Entscheidungen mit Blick auf neue Bebauungen erleichtern.

Mülheim an der Ruhr besitzt eine solche Datensammlung nicht. Das städtische Baulückenkataster wird seit einiger Zeit nicht mehr fortgeführt. Es fehlt derzeit also ein gesamtstädtischer Überblick über Wohn- und Nutzflächen-Potenziale.

Dies will das Netzwerk „Parkstadt Mülheim… aber richtig!“ ändern, und zwar auf ungewöhnliche Art und Weise. Es ruft die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, ihr Wissen und ihre Beobachtungen einzubringen und mögliche Potenzialflächen in einer interaktiven Karte zu verorten und zu beschreiben. Weiterlesen

WAZ: Parkstadt-Neustart: Worauf Schwarz-Rot besteht, was die Bürgerinitiative fordert

In der WAZ ist am 06.03.26 ein Artikel zum Parkstadt Projekt erschienen, u.a. auch als Reaktion auf unsere jüngste Pressemitteilung.

Da sich der Text hinter der Bezahlschranke verbirgt hier eine (KI generierte) Zusammenfassung:

Nach dem politischen Stopp der bisherigen Planungen für die Parkstadt Mülheim streben CDU und SPD einen Neustart des Projekts auf dem ehemaligen Tengelmann-Areal an. Im Rahmen ihres Sondierungspapiers haben die Fraktionen klare Leitlinien festgelegt, um den Prozess mit dem Investor Soravia im ersten Halbjahr neu aufzusetzen. Weiterlesen

Chance auf echte Öffentlichkeitsbeteiligung nicht verspielen!

Pressemitteilung:

Netzwerk „Parkstadt Mülheim… aber richtig!“ warnt vor Hinterzimmerpolitik

Das Netzwerk „Parkstadt Mülheim… aber richtig!“ appelliert im Anschluss an die jüngste Sitzung des Planungsausschusses an Politik und Verwaltung, mit Blick auf das Neubauprojekt „Parkstadt“ die Chance für eine echte Bürgerbeteiligung nicht zu verspielen. Ein Vorschlag der Verwaltung für eine unmittelbare Öffentlichkeitsbeteiligung im Vorfeld politischer Beratungen und Entscheidungen war auf Seiten der Parteien auf Skepsis gestoßen. Man wolle lieber umgekehrt zunächst einen politischen Konsens herstellen, bevor die Öffentlichkeit hinzugezogen werde, war in den Medien zu lesen. Vor diesem Hintergrund warnt das Netzwerk vor einer neuerlichen Hinterzimmerpolitik in Sachen Neubebauung „Parkstadt“.  Weiterlesen

WAZ – Parkstadt Mülheim: „Es ist es wert, dass es hier weitergeht“

Es tut sich endlich wieder was rund um das Thema Parkstadt.

Der Artikel  der WAZ befindet sich wie immer hinter der Bezahlschranke. Aus diesem Grund nachfolgend eine kurze Zusammenfassung:

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